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Ist es wichtig regelmäßig aus dem Alltagsleben auszubrechen?

Ist es wichtig regelmäßig aus dem Alltagsleben auszubrechen?

In diesen Wochen der Ferienzeit, liegt es mir am Herzen zu betonen, wie wichtig es ist, sich in gewissen Abständen aus der täglichen Routine auszuklinken.

Für eine grosse Mehrheit bleibt wenig Platz im täglichen Ablauf um all die Anteile von uns zu erforschen und auszuleben, welche wir normalerweise ins Land des Vergessens abschieben, weil wir der Meinung sind, dass sie nicht zu den Anforderungen des alltäglichen Lebens passen.

Selbst wir Personen, die das Privileg haben einer Tätigkeit nachzugehen, die uns erfüllt, sind wir nicht davor bewahrt, immer wieder mal in automatisierte Reaktionen und Handlungen zu verfallen.

Auch wir brauchen das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit , welches gewisse Routinen in unser Leben bringen.

Es ist wahr, dass wir eine gewisse Dosis an Stabilität und Sicherheit benötigen, um uns im Leben gut zurecht zu finden. Allerdings lässt uns dieses Gefühl der Sicherheit in unserer Komfortzone mit der Zeit schläfrig werden, raubt uns Kreativität und verlangsamt das Reaktionsvermögen auf neue Eindrücke.

Deshalb ist es enorm wichtig mit einer gewissen Regelmässigkeit aus unserer Komfortzone auszubrechen, und unsere gewohnte Umgebung zu verlassen.

Allein schon der Tapetenwechsel ermöglicht uns eine veränderte Perspektive, besonders wenn wir uns an einen noch unbekannten Ort begeben. Allerdings reicht ein reiner Orts und Umgebungswechsel kaum aus, um wirklich abschalten zu können.

Das wahre Geschenk, das uns eine Auszeit ohne Verpflichtungen und volle Terminkalender bietet, ist die Möglichkeit unser alltägliches Ich zu Hause zu lassen und die freie Zeit zu nutzen um all die weiteren „ Ichs“ zu erforschen und auszuleben, die häufig wenig Raum in unserem normalen Alltag haben.

Ich lade dich dazu ein deine Phantasie zu entfalten und herauzufinden, wie du dein Leben aus tiefstem Herzen leben würdest, wenn alles möglich wäre und es keine Einschränkungen gäbe.

Dazu möchte ich dir empfehlen, deinen inneren Richter, sowie dein inneres Opfer auch in den Urlaub zu schicken und stattdessen dein spielerisches und abenteuerlustiges Ich hevorzuholen, welches all die Seiten in dir zum Leben zu erweckt, die nicht oft ans Licht kommen, beziehungsweise von dir in den Schatten geschickt werden.

Zu Anfang könntest du mit äusseren Veränderungen beginnen, dich zum Beispiel ganz anders als sonst kleiden und zurecht machen. Wenn du dich dann im Spiegel kaum wiedererkennst, wird es dir sicherlich leichter fallen, dich auch anders als gewöhlich zu verhalten.

Lass dich mal einen, oder auch mehrere Tage darauf ein, dir eine andere Persönlichkeit mir ihrer ganz eigenen Geschichte auszudenken.Das ist als wenn du dir ein Drehbuch für einen Film ausdenken würdest, denn das Leben ist schliesslich auch eine Art Film, in dem wir gleichzeitig der Drehbuchautor, der Direktor und der Hauptdarsteller sind.

Auch in diesem Fall können wir, wie so oft, unbeschwerte Kinder als unsere Meister nehmen, indem wir uns von kindlichen Spielen inspirieren lassen.

Erinnerst du dich an deine eigenen Kindheitsspiele?    

Wie leicht es uns fiel, uns in die unterschiedlichsten Rollen zu versetzen!  Wieviel Spass hatten wir daran zu experimentieren! Spielerisch konnten wir entdecken, was diese Rollen mit uns selbst gemeinsam hatten und übernahmen beim Spiel, ganz selbstverständlich, die Werte der verkörperten Personen.

Horch in dich hinein und frage dich, wer und wie du sein würdest, wenn dich keine übernommenen Glaubenssätze daran hinderten, dich mit all deinen Seiten zu identifizieren.

Natürlich weiss ich, dass es im Arbeitsleben häufig einfacher ist, sich eine eine Art Maske aufzusetzen um ein makelloses Image an Kompetenz und Vertauenswürdigkeit zu vermitteln. Solange es, im vollen Bewusstsein, nur in bestimmten Situationen angewendet wird, hat es auch keinen bedeutenden Einfluss auf unser restliches Leben.

Allerdings sollten wir, besonders in unserem Privatsleben, nicht weiterhin etwas darstellen wollen, was nur einen gewissen Anteil unserer Person ausmacht und dadurch unser natürliches und spontanes Verhalten unterdrücken.

Besonders an fremden Orten, sollte uns nichts und niemand daran hindern, auch mal den Hippy, Rocker, Poeten, oder was auch immer in uns steckt, herauszulassen und auszuleben.

Meine eigene Lebenserfahrung hat mich gelehrt, dass es in Momenten, in denen ich mich festgefahren fühle und keinen überzeugenden Ausweg sehen kann, das Beste ist, mir eine Auszeit zu nehmen und vollkommen abzuschalten.

Ich verrate euch gerne einen Trick, der mir dabei hilft, in dieser Auszeit keine Minute an Sorgen zu verschwenden: Ich stelle mir ganz einfach vor, die vorhandenen Sorgen in eine Truhe zu sperren, die ich hermetisch verschliesse.

In den ersten Tagen fällt es mir, ehrlich gesagt, nicht immer leicht mein Versprechen zu halten, doch in solchen Momenten lenke ich meine Aufmerksamkeit umgehend auf etwas angenehmes. Jedes Mal, wenn sich ein sorgenvoller Gedanke einschleicht, betrachte ich ihn wie eine Wolke, die spurenlos über den Himmel zieht.

Früher oder später kommt der Tag, an dem ich morgens mit einem vollkommen freien Kopf und frohem Gemüt aufwache. Alles Belastende ist von mir gefallen und hat Platz für Neues gemacht. Mühelos und im unerwartesten Moment, bekomme ich plötzlich eine klare Eingebung, die mir deutlich anzeigt, welches die beste Lösung für meine gerade aktuelle Situation ist.

Vorher war es mir schier unmöglich den Weg zu erkennen, da mein Kopf zu voll und meine Emotionen zu aufgewühlt waren.

Mein von Herzen kommender Rat ist, euch regelmässig einige Tage oder Wochen ohne Verpflichtungen und Termine frei zu halten.

Verbindet euch mit eurer kreativsten und fröhlichsten Seite und geniesst all das in vollen Zügen, was euch das Leben, bzw. euer Urlaubsort zu bieten hat. Dabei ist es vollkommen gleichgültig, ob es dieser Ort in der Ferne, oder ganz nah liegt.

Jeder Ort hat seinen ganz eigenen Zauber, wenn es uns gelingt, ihn mit den Augen des Herzen zu sehen. Wahre Reisen finden gleichzeitig im Inneren wie im Äusseren statt.

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