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Eingreifende Lebenskrisen 4ª Ein Jahrzehnt der Selbstfindung

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Der letzte Blogartikel endete mit meinem Umzug nach Palma zu Anfang des Jahres 2000.

In der ersten Zeit hatte ich natürlich wenig Kontakte in Palma, was jedoch überhaupt kein Problem war, da ich während der Woche im Immobilienbüro bei Arta arbeitete und Sonntags, Montags und Mittwochs meistens bei meiner Mutter übernachtete, so dass ich nur einige Abende in Palma verbrachte.

In meinem ersten Jahr in Palma bekam ich an den Wochenenden oft Besuch von meinen Freundinnen aus Alcudia und Umgebung und später auch von meinen zwei Arbeitskolleginnen, mit denen ich mich ausgezeichnet verstand.

Einer der vielen Gründe für meinen Entschluss nach Palma zu gehen war die Tatsache, dass die Stadt mir ungeich mehr Möglichkeiten bat, neue und interessante Dinge zu lernen. Ich spürte ganz einfach, dass der Zeitpunkt gekommen war, mich um meine eigene Entwicklung zu kümmern und zu versuchen, mehr über die Geheimnisse und den tieferen Sinn des Lebens herauszufinden.

Schon seit langer Zeit war ich fasziniert von den verschiedenen Lebensphilosophien und allem, was mit persönlichem und spirituellem Wachstum zu tun hatte. In der Vergangenheit war ich jedoch so sehr von anderen Dingen abgelenkt gewesen, ganz besonders von meinem Partnerbeziehungen, dass ich mir einfach nicht die Zeit dazu genommen hatte.

Als erstes meldete ich mich in einem Philosophiekurs an, in dem ich die ersten engen Kontakte knüpfte, die bis heute anhalten. Einige Zeit später belegte ich auch Kurse über Astrologie und Tarot, auf den Grundlagen der Kaballa und der griechischen Mythologie.

Diese alten, esoterischen Wissenschaften übten seit langem eine starke Anziehung auf mich aus, deren Ursprung in meiner angeborenen Hellsichtigkeit und stark ausgebildeten Intuition lag. Auch in diesen Kursen lernte ich neue Freunde mit ähnlichen Interessen und Vorlieben kennen.

Und es gab noch etwas, dass mich in den Bann zog!

Kurz vor der endgültigen Trennung von meinem Mann, sah ich eines Tages an der Theke einer Cafeteria einen Mann stehen, den ich nie zuvor gesehen hatte. Das Schicksal wollte wohl, dass mir nochmal ähnliches passierte wie vor vielen Jahren mit dem Piloten. Wie damals, fühlte ich erneut, eine fast unerträgliche Anziehung, auf den ersten Blick, zu dieser Person.

Obwohl er nicht unattraktiv war, war es keinesfalls sein Äusseres, dass mich anzog, sondern viel mehr sein Blick und ein gewisser Ausdruck in seinem Gesicht, der andeutete, dass er anders war als die meisten Menschen. Er erweckte in mir das Gefühl, dass er auf direkte Weise meine Barrieren durchbrechen konnte um in mein Inneres zu sehen.

Nach relativ kurzer Zeit befand ich mich in einer äusserst turbulenten Art von Beziehung, die gleichzeitig sehr leidenschaflich und intensiv war, wie extremst kompliziert und schwer verständlich für mich, da ich noch nie zuvor mit einer ähnlichen Person zu tun gehabt hatte.

Besagte Person war tatsachlich ganz anders als die meisten Menschen, die ich zuvor kennengelernt hatte, allerdings in mancher Hinsicht auf recht heftige Weise. Er hatte die Neigung seine starke Intuition und seine Fahigkeit, anderen Menschen bis auf den Grund der Seele zu schauen, in einigen Momenten zu missbrauchen, um der entprechenden Person einen Pfeil tief in die Wunde zu bohren. Zudem war er in keinster Weise an einer normalen Beziehung interessiert und wollte nur seinen Spass haben, ohne irgendwelche Bindungen oder Konzessionen.

Ich muss zugeben, dass es mir schwer fiel anzunehmen, dass es mir zum ersten Mal in meinem Leben nicht gelang, einen Mann, der mir gefiel "zu erobern". Ganz im Gegenteil, nach der Durststrecke an Leidenschaft in den letzten Jahren meiner Ehe, war ich ein leichtes Opfer fur jemanden, der sich einen Spass daraus machte, mit Menschen zu spielen und  gleichzeitig ein erfahrener Verführer und Liebhaber war.

Zumindestens konnte ich aus dieser Erfahrung lernen, wie einfach es sein kann, in eine Beziehung zu rutschen, die fast zu einer Sucht werden kann, wenn man selber noch unverheilte Verletzungen in sich trägt.

Meine heutigen Erkenntnisse haben mich zu der Einsicht gebracht, dass diese Person, auf ihre Weise, ein Meister für mich war, wenn auch sicherlich gegen seine Absicht. Durch ihn habe ich Dinge erlebt, die ich nicht kannte und Aspekte von mir entdeckt, die tief in mir verschlossen waren.

So schwierig diese Geschichte auch teilweise war, so hat sie mir doch gezeigt, dass mein Selbstbild fehlerhaft und unvollständig war. Ehrlicherweise hat sie mir dazu verholfen, meine eigenen Schatten und die Seiten an mir, die ich immer unterdrückt hatte, zu erkennen.

Auf alle Fälle war ich so beschäftigt mit meiner Arbeit, meinen Kursen, neuen Freundschaften und der "schrägen Beziehung", dass ich kaum Zeit hatte, mir Sorgen über eine Situation zu machen, die unweigerlich näher rückte.

Wie ich schon im letzten Artikel beschrieben, war mein Ex schon vor unserer Scheidung komplett aus der Spur geraten. Danach wurde es leider immer schlimmer und er war dabei sich sein eigenes Grab zu schaufeln.

Ein weiterer Grund, warum ich so lange mit der Trennung gezögert hatte, war meine innere Gewissheit, dass diese Trennung irgendwie ein Todesurteil für ihn darstellte, da er nicht in der Lage war, sein Leben in den Griff zu bekommen. 

Wie leider nicht anders zu erwarten, sollte sich diese Vorahnung recht bald erfüllen! Ungefähr eineinhalb Jahre nach der Trennung, wachte ich mitten in der Nacht mit einer schlimmen Gewissheit auf.

Am Vormittag erhielt ich die Bestätigung durch den Anruf des gemeinsamen Anwalts, der mir mitteilte, dass mein Ex tot in seiner Garage aufgefunden worden war. Offensichtlich war er sturzbetrunken gestürzt und hatte sich beim Fallen den Kopf an seinem Motorrad aufgeschlagen. Da er schon öfter völlig betrunken Auto gefahren war, hatte ich schon länger mit einem tragischen Unfall gerechnet.

Sein plötzlicher Tod tat mir sehr leid, doch tief in mir spürte ich die Gewissheit, dass seine gequälte Seele nun endlich den Frieden gefunden hatte, der ihr zu Lebzeiten verwehrt geblieben war. Selbstveständlich nahm ich an seiner Trauerfeier teil und half seiner Familie, soweit es mir möglich war.

Schon beim Erhalt der Nachricht des frühen Todes meines Ex, war mir vollkommen klar, welche Folgen dies für mich haben würde! Nun war der gefürchtete Moment gekommen, an dem ich die Konsequenzen für die, für ihn eingegangene, Bürgschaft über all seine Schulden zahlen musste.

Das Damoklesschwert, welches die ganze Zeit über meinem Kopf gehangen hatte, war nun bereit herunterzusausen!

Hinzu kam die ständige Sorge um den Gemütszustand meiner Mutter, vor der ich keinerlei Schwäche oder Zweifel zeigen durfte und stark sein musste, um eine mögliche Nervenkrise zu verhindern, was mir zum Glück auch gelang.

Bei meinen Verhandlungen mit der Bank, konnte ich zumindestens einen Aufschub bei der Begleichung der Bürgschaft erreichen und traf den Entschluss meine Wohnung in Alcudia so rasch wie möglich zu verkaufen, um die Schulden zu begleichen. Natürlich hätte ich auch eine Hypothek aufnehmen können, um die Wohnung zu halten, doch in jenen Tagen wollte ich einfach nur in Frieden leben und den ganzen Schlamassel hinter mir lassen.

Glücklicherweise fand ich recht schnell einen Käufer, der sogar die Mieterin übernahm, da er den Kauf als Investition betrachtete, zumal ich die Wohnung unter Preis verkaufte, um die Bürgschaft zu begleichen und den Alptraum meiner letzten Ehejahre endlich abzuschliessen.

Noch heute bin ich immens dankbar dafür, während dieser schweren Zeit, die Unterstützung einer besonderen Person zu haben, mit der ich frei über meine Zweifel und Ängste reden konnte, und auch meine Verletzlichkeit offen zeigen durfte. Die betreffende Person war ein guter Freund meines Vaters gewesen und wurde Jahre lang zu einem engen Vetrauten und einer Art Vaterfigur für mich, die mir mit Rat und Tat zur Seite stand.

Die verschiedenen Schicksalsschläge meines Lebens hatten mich gelehrt, meine wahren Gefühle vor den meisten zu verbergen und einen Eindruck fast unverwüstlicher Stärke zu vermitteln. 

Nach dem Verkauf der Wohnung und der Zahlung der Bürgschaft begann eine der relativ ausgeglichensten Zeiträume meines bisherigen Lebens.

Mit den Jahren wurde ich immer erfolgreicher in meiner Arbeit im Immobilienbüro, auch meine Kurse und Ausbildungen liefen ausgezeichnet, und erlaubten mir meine angeborenen Talente anzuwenden. Im zweiten Jahr begann ich selbst damit Tarot zu lesen und professionelle Horoskope zu erstellen, zuerst nur für meine Freunde, doch später auch für andere.

Die Ausgewogenheit dieser Zeit wurde lediglich durch die weiterhin schwierige und unregelmässige "Beziehung" zu der Person mit der vielschichtigen Persönlichkeit beeinträchtigt. Im Laufe der Zeit gab ich es auf, Zuneigung dort zu suchen, wo ich sie unmöglich finden konnte.

Als mein Herz anfing sich immer mehr zu befreien, begann ich plötzlich einen Freund, den ich in einer Gruppen des persönlichen und spirituellen Wachstums kennengelernt hatte, mit anderen Augen zu sehen.

Ehrlicherweise war ich anfangs ziemlich überrascht über diese neuen Gefühle für ihn, da er wesentlich jünger war und ich mich bisher immer für reifere Männer interessiert hatte, doch bei genauer Betrachtung lag der Grund dafür auf der Hand.

Trotz seines Alters war er eine alte Seele im Körper eines jungen Mannes. Er war ziemlich zurückhaltend, doch wenn er sich öffnete, strahlte er eine derartige Tiefe, Sensibilität und angeborene Weisheit aus, dass ich mich, nach und nach, in seine schöne Seele verliebte, die zudem auch in einem schönen Äusseren lebte.

Es ist die reine Wahrheit, dass ich nach dem Verlust meiner grossen Liebe, nie wieder, auch nur etwas annähernd ähnliches gespürt hatte, bis ich verschiedene Teile dieses Gefühls in zwei verschieden Personen fand. In diesem Fall erlebte ich die Leidenschaft und Intensität in der turbulenten Beziehung und die sanfte Zuneigung und tiefe seelische Verbundenheit in der zarten, fast schon platonischen Liebe zu dem jungen Mann.

Es ist mir vollkommen egal, ob es mit einigen herrschenden Moralvorstellungen bricht, doch ich stehe voll dazu, mehr als ein Jahrzehnt lang, mit einigen Unterbrechungen, zwei Lieben in meinem Herzen und Leben gehabt zu haben. Nach landläufigen Vorstellungen hatte ich allerdings gar keine wirkliche Beziehung, da es, aus verschiedenen Gründen, mit keinem von beiden möglich war.

Während all dieser Zeit hätte ich es niemals zugegeben, da ich mit der Hoffnung lebte, dass ich, vor allen Dingen mit der zweiten Person, irgendwann eine echte Beziehung haben würde. Heute ist mir sonnenklar, dass ich mir selbst etwas vorgemacht hatte!

Mein Unterbewusstsein hatte in seiner Weisheit dafür gesorgt, dass ich mich nur in Personen verliebte, mit denen eine feste Beziehung unmöglich war. Auf der einen Seite konnte ich, auf diese Weise, meine Gefühle ausleben, und auf der anderen Seite, war dafür gesorgt, dass ich nicht erneut durch eine Liebe von meinem Weg und meiner Bestimmung abgebracht wurde.

Meine wichtigste Aufgabe war meine schlummernden Talente zu erwecken, mich mit meinem wahren Selbst zu verbinden und meine Lebensaufgabe(n) zu finden!

Schon während meiner Ausbildung und späteren Arbeit mit dem Tarot und der Astrologie, welches zwei wunderbare Werkzeuge zur Selbsterkenntnis und zum Vertiefen der Intuition sind, wurde mir recht bald bewusst, dass mir ein wichtiger Baustein fehlte, um echte Veränderungen mit spürbaren Wandlungen im Leben zu erreichen.

Als mich ein Freund eines Tages zur Vorstellung einer Ausbildung in NLP einlud, spürte ich schon nach wenigen Minuten, dass die Worte des Redners, der mein späterer Ausbilder wurde, in mir widerhallten und etwas in mir stark zum Klingen brachten. Noch am selben Tag meldete ich zu der Ausbildung an!

Zu Anfang war der Hauptgrund für die Ausbildung in NLP, meine Absicht endlich etwas wirklich hilfreiches zu finden um meine eigenen Dramen zu verstehen und zu heilen und meinen inneren Dämonen gegenübertreten zu können. Tatsächlich gab es ein deutlich spürbares Vorher und Nachher, dass mir dazu verhalf, mich selbst viel besser kennenzulernen und zu verstehen, meine Emotionen und Gedanken zu leiten und ein gesundes Mass an Ausgeglichenheit zu erlangen.

Schon nach wenigen Monaten wurde mir klar, dass ich eine meiner ganz grossen Bestimmungen gefunden hatte. Es half mir nicht nur persönlich, sondern es bereitete mir auch besonders viel Freude, es bei anderen anzuwenden und die tollen Resultate zu beobachten. Zudem bekam ich ein sehr gutes Feedback von den Kollegen und ganz besonders von den Ausbildern.

Nach Beendigung der ersten Ausbildung, meldete ich mich selbstverständlich sofort für die darauffolgenden an. Danach beschloss ich zusätzlich mich auch als Coach auszubilden. 

Zu damaligen Zeiten war Coaching, ebenso wie NLP, noch fast unbekannt und innovativ und zusätzlich lernte ich noch EFT und Psych-k, um eine noch breitere Palette an "Werkzeugen" zur Verfügung zu haben.

Als direkte Folge meiner Ausbildungen, begann ich mich von Personen zu distanzieren, die eine negative Aura um sich verbreiteten und deshalb wie Energievampire agierten. Natürlich versuchte ich auch mein Liebesleben in andere Bahnen zu lenken.

Irgendwie hatte ich keine Lust mehr darauf, meine zwei undefinierten Geschichten weiterzuführen und beschloss, mich davon zu distanzieren um die Möglichkeit zu schaffen, andere Personen kennenzulernen, unter anderem auch auf Internetportalen.

Auf diese Weise lernte ich eine recht grosse Auswahl an Kandidaten kennen und mit einigen wenigen startete ich auch einen Versuch. Im Endeffekt kam nichts wirklich Gutes dabei zustande!

Mit der Absicht mal etwas anderes auszuprobieren, versuchte ich auch eine Beziehung mit einem Mann, der über nicht viel Bildung verfügte, aber ein gutes Herz hatte und liebevoll war. Leider mussten wir schon nach wenigen Monaten feststellen, dass eine Beziehung zwischen zwei Personen mit völlig anderen Interessen und Lebensvorstellungen in den meisten Fällen zum Scheitern verurteilt ist.

Nur eine einzige Person schaffte es, mein Herz soweit zu berühren, dass er viele Seiten von mir zum Klingen brachte. Beinahe hätte ich angefangen zu glauben, nun endlich den passenden Partner gefunden zu haben, wenn da nicht meine innere Stimme gewesen wäre, die mir nachdrücklich zu verstehen gab, dass irgendetwas nicht stimmte.

Natürlich täuschte ich mich auch diesmal nicht und nach wenigen Wochen teilte er mir, per sms, mit, dass er wieder zu seiner Ex zurückgekehrt sei. Bis heute weiss ich nicht, ob diese Aussage tatsächlich stimmte, oder nur ein Vorwand war. Es ist jedoch auch nicht wichtig, denn ganz offensichtlich war auch er nicht der Richtige für mich.

Dummerweise liess ich mich, nach dieser erneuten Enttäuschung, auf eine kurze Beziehung mit einem guten Freund ein, den ich jedoch nur als Freund sehen konnte. Da er schon seit längerer Zeit in mich verliebt war, erweckte ich damit unnötige Hoffnungen in ihm. Zum Glück konnte ich die Freundschaft retten, doch ich nahm mir vor, in Zukunft achtsamer zu sein.

All diese Erfahrungen lehrten mich endgültig, dass man im Leben nichts erzwingen kann und sollte. Wenn etwas, trotz aller Bemühungen, nicht gelingen will, ist es ratsam zu akzeptieren, dass es in der entsprechenden Situation wohl gerade das Beste ist, auch wenn es dem Verstand schwerfällt, dies nachzuvollziehen und das Ego sich weigert nachzugeben.

Auf beruflich Ebene lief meine neue Beschäftigung als Coach und NLP-Therapeutin immer besser. Da ich schon seit einiger Zeit spürte, dass eine grosse Krise im Immobilienbereich im Anzug war, beschloss ich schon frühzeitig die Arbeit im Immobilienbüro aufzugeben.

Auf privater Ebene lernte ich meine Freundschaften immer mehr zu schätzen und entdeckte, dass mir diese Freundschaften fast alles gaben, was ich mir in einer Liebeziehung gewünscht hätte.

Und da war ja auch noch meine Mutter, die in nicht allzu weiter Zeit eine absolute Hauptrolle in meinem Leben spielen würde, doch dass ahnte ich zu jener Zeit noch nicht.

Während der ersten acht Jahre auf Mallorca ging es ihr wesentlich besser als in den letzten Jahrzehnten seit ihrer Erkrankung, doch dann merkte man die Zeichen des Alterungsprozesses, der durch die langjährige Einnahme von starken Medikamenten mit vielen Nebenwirkungen beschleunigt wurde.

Die erste Warnung kam in Gestalt einer Gesichtslähmung, von der sie sich glücklicherweise wieder erhohlte, nachdem ich erneut einige Monate lang kaum arbeiten konnte, um mich um sie und ihr Seelenheil zu kümmern.

Zwei Jahre später traten die ersten Anzeichen von Parkinson auf, die man zu Anfang noch durch Medikamente in den Griff bekommen konnte, doch nach einem weiteren Jahr schlugen sie kaum noch an. Meine Mutter hatte immer mehr Schwierigkeiten beim Laufen und die Zuckungen ihrer Hände erschwerten ihr viele Routinesachen im Alltag.

Ich gebe zu, dass ich mich zu der Zeit innerlich dagegen auflehnte, dass erneute Damoklesschert über meinem Kopf anzunehmen und entschloss mich, einfach die Augen vor dem Orkan zu verschliessen, der langsam immer näher rückte, um mein Leben aus den Angeln zu heben.

Doch davon mehr im nächsten und vorerst letzten Artikel dieser Serie.....

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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